21.09.09 An der Seite der Menschen 21.09.09 Neue Energie im Kreis Groß-Gerau |
21.09.09
An der Seite der MenschenKiesabbau in Trebur stoppen
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21.09.09
Neue Energie im Kreis Groß-GerauThomas Will setzt auf Alternativen Seine Positionen sind klar: Biblis abschalten – und zwar für immer. Keine neuen Atomkraftwerke und kein rütteln am Atomkonsens. „Nur dann schaffen wir die Energiewende und viele neue Arbeitsplätze", so Thomas Will – in dieser Woche bei einem Besuch des Solarparks in Riedstadt. Dort wird auf einem Acker Strom für 500 Haushalte produziert, ganz ohne Risiko und ganz ohne Angst vor Schäden an einem notwendigen Endlager. Für Thomas Will ist dies die Zukunft. Biogas, Windenergie, Wasserkraft und Photovoltaik sind für ihn der Energiemix der Zukunft. „Hier wir kein Ackerland versiegelt – wenn in 20 Jahren die Anlage abgebaut ist, dann ist der Boden noch wertvoller als heute – weil der zwei Jahrzehnte ruhen konnte". Während Landwirte dies schon erkannt haben, hinkt die Landespolitik hier noch immer hinterher. Auch hier möchte Thomas Will für einen Änderung des Blickwinkels sorgen. Kleines Schmankerl am Rande: zwischen den Solarmodulen sollen jetzt sogar Blumen wachsen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
06.09.09
Morgens um 7 – ist Bischem (meist) in Ordnung Was macht man an einem Sonntagvormittag zwischen 6 und 8 Uhr? Ausschlafen – morgendliche Joggingrunden drehen oder: Plakate kleben für die Bundestagswahl. In Bischofsheim ist Kerb – und da kommt es nun mal vor, dass – gerade nach einer langen Samstagnacht nicht mehr alle Wahlplakate so aussehen wie sie sollen. Und da Gerold Reichenbach und Frank-Walter Steinmeier auch beim Kerweumzug strahlen sollen, hieß es „raus aus den Federn". Ein paar Bindedrähte waren tatsächlich durchschnitten, zwei Plakate verschmiert und eines zertreten. Nach zwei Stunden war alles geschafft: die neuen Plakate waren geklebt, die Ständer befestigt und weil er nun mal schon dabei war: auch an den großen „Wesselmannplakate" befestigte Karsten Will die Ecken wieder und die umgetretenen Plakatständer der Grünen stellte er wieder auf – schließlich unterstützen die ja auch seinen Vater im Landratswahlkampf. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
05.09.09
Rheinradeln mit Gerold Reichenbach
Ein wenig bedrohlich wirkte der Himmel schon, als sich Bundestagsabgeordneter Gerold Reichenbach auf den Weg von der Mainspitze bis nach Gernsheim machte. Das mit dem Himmel währe nicht sonderlich aufgefallen, wenn das Fortbewegungsmittel ein anderes als das Fahrrad gewesen wäre. Und so war beim Start in Gustavsburg die erste Frage: „Hält das Wetter wenigstens bis zum Kornsand? Um es vorweg zu nehmen: ja.Und so ging es denn zügig los. In Gustavsburg gab es aktuelle Informationen rund um den Bahnhof, die Aktivitäten zur Lärmminderung und den Bau des Fahrradweges an der Eisenbahnbrücke nach Mainz. Weiter ging es nach Ginsheim – mit dabei natürlich Bürgermeister Richard von Neumann, Landrat Enno Siehr und der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Will. Über Bauscheim ging es weiter nach Süden, bis zum Kornsand bei Geinsheim. Dort traf man sich mit der Bürgerinitiative gegen den Kiesabbau. Gerold Reichenbach und Thomas Will betonten ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort und warnten vor den Risiken und Gefahren eines großflächigen Abbaus. Gestärkt mit Fleischwurst und frischen Brötchen ging es am Nachmittag weiter nach Erfelden, Stockstadt und Gernsheim, wo die Tour nach knapp 50 Kilometern an der Hafenspitze zu Ende ging. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
04.09.09
Frisch auch noch nach 22 JahrenSPD präsentiert „stampes" mit Grillhaspel und Sauerkraut Geschmackvoll und cremig soll er sein, gut gewürzt – aber nicht zu scharf, immer frisch und keinesfalls angebrannt, leicht verdaulich aber auch nachhaltend – die Rede ist vom richtigen, echten Srampes. Ob es sich dabei um den Original Bischofsheimer Kartoffelbrei oder das gleichnamige SPD-Magazin handelt, bleibt dabei gleich.Jetzt war es wieder soweit. Zum 76sten Mal – innerhalb von 22 Jahren – präsentierten die Bischofsheimer Sozialdemokraten ihre zwölf Seiten starke Zeitung. Und wieder einmal hatten sie sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen. Auf dem Böckler-Platz gab es nämlich nicht nur die druckfrische Zeitung, sondern auch genügend frischen Kartoffelbrei. Den hatten zuvor Sonja Thon, Erna Schütz, Alex Tungl, Erna Christ und Irmgard Daniel zu Hause produziert. SPD-Chef Gunther Schneider lobte in seiner Begrüßung folglich nicht nur die neue Zeitung, deren inhaltlicher Schwerpunkt diesmal ganz auf die bevorstehende Bundestagswahl abzielte, sondern auch die Kochkünste innerhalb seiner Partei. Unter den knapp siebzig Gästen, die trotz des bedrohlich wirkenden Himmels gekommen waren, konnte Gunther Schneider auch den Bundestagsabgeordneten Gerold Reichenbach und den Ersten Kreisbeigeordneten des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will begrüßen. Dass dieser im kommenden Februar bei den Direktwahlen als Landrat und damit als Nachfolger von Enno Siehr kandidiert, hob Schneider ebenso hervor, wie die Tatsache, dass Thomas Will an diesem Abend für das hervorragend schmeckende Sauerkraut verantwortlich zeichnete. Und Gunther Schneider verriet auch das Kochgeheimnis: auf 15 Kilo Sauerkraut kommt eine Flasche Riesling. Aber damit nicht genug. Was wäre Stampes und Sauerkraut ohne Grillhaspel und Leberknödel. Und da die örtliche SPD auch die lokalen Betriebe unterstützt, kam dies aus dem Hause Wiedemann. Dazu Apfelwein – pur oder gespritzt – (aus dem Hause Schad) und fertig war ein gemütliches Fest im Herz der Böckler-Siedlung.
„Dass ihr mal wieder das seit" wurden die Sozialdemokraten schnell begrüßt. Und wer nicht dabei bleiben konnte, der kam mit einem kleinen Töpfchen oder Teller vorbei und holte sich sein Abendessen ab. Und als hätten die es auch geahnt. Pünktlich zu Tagesschau setzte dann der Regen ein – aber da waren die Stampesesser fast schon wieder auf dem Heimweg – im Gepäck aber die Zusage von Gunther Schneider: im kommenden Herbst sind wir wieder da. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
30.08.09
Die „Sambakicker" schaffen das eine Tor mehrTolle Stimmung beim „Heinz-Will-Gedächtsnisturnier der SPD Es war so richtig spannend. Niemand interessierte sich für die aktuellen Zwischenstände der parallel spielenden Bundesligaprofis – hier auf dem Bischofsheimer Gemeindesportplatz standen sich die „Sambakicker" und die Jungs des örtlichen Carneval Vereins gegenüber. Während der „Ehrensenat" auf Weinbergstour in Nierstein weilte, schickte sich der sportliche Nachwuchs an den großen Wanderpokal für ein Jahr mitnehmen zu können. Am Ende kam es anders: die „Sambakicker" – so etwas wie der Abonnementsieger – hatten, wenn auch knapp – das glückliche Ende für sich.Schon früh war es an diesem Vormittag los gegangen. Bereits vor acht Uhr wurde auf der Gemeindesportanlage aufgebaut und das Spielfeld hergerichtet, damit pünktlich um 9 Uhr losgehen konnte. Rolf Maixner, über Jahre Cheforganisator des Turniers, hatte die Gesamtverantwortung in jüngere Hände angegeben und so lag es am Jusochef Sebastian Abstein durch den Tag zu führen. Natürlich war ihm eine gewisse Nervosität anzumerken, aber da gab es ja die bewähre „Assistenz der Turnierleitung" und Sandra Gretzschel ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Spielplan korrigieren, Ergebnisse eintragen, Tabellen ausrechnen – sie erledigte alles mit Bravur und Übersicht. An der kombinierten Kuchen- und Brötchentheke konnten sich die Spieler schon ab 9 Uhr stärken. Sonja Thon und Irmgard Daniel hatten 60 frische Brötchen geschmiert und liebevoll belegt – und die 15 selbstgebackenen Kuchen dufteten schon am frühen Morgen verführerisch – und die beiden hatten, später unterstützt von Carmen Will, alle Hände voll zu tun. 60 „Meckel-Brotwerscht" hatten die Genossen eingekauft – und schon nach einer Stunde mussten Karsten Will und Sven Gerbig am Grill „ausverkauft" melden. „Im kommenden Jahr gibt es 100" meinten sie – versprochen. Generationsübergreifend wurde am Getränkestand gearbeitet. Friedel Christ, Matthias Thon und Christian Abtstein oder später Andre Rüggeberg trennen zwar bis zu vier Jahrzehnten – beim Fußballturnier spielt das aber überhaupt keine Rolle.
Und so konnten die Spieler den Sport genießen – die SPD in ihren roten Leibchen mit den großen „FW"-Buchstaben auf der Brust war ein klasse Gastgeber. In allen Gruppenspielen überließ man – wenn auch manchmal denkbar knapp – den Sieg den Gegnern. Erst im letzten Plazierungsspiel gegen die „Lufthansa" ließ man alle Zurückhaltung fallen und siegte mit 3:1. Natürlich dufte die Politik an diesem Tag nicht ganz fehlen. Aus der Gemeinde schaute Parlamentschef Hugo Berg vorbei, der Sportdezernent des Kreises Groß-Gerau Thomas Will, nach dessen verstorbenen Vater das Turnier benannt wurde, und der Bundestagsabgeordnete Gerold Reichenbach waren ebenfalls – und nicht nur auf eine kurze Stippvisite – gern gesehene Gäste. Und so ging am frühen Abend ein tolles sportliches Ereignis zu Ende, das viele Teams auch als kleines Familienfest nutzen. Während die Väter gegen das runde Leder traten stärkten sich die „besseren Hälften" und der Nachwuchs bei Kaffee und Kuchen oder den leckeren Bratwürsten. Und auch die knapp geschlagenen Karnevalisten hatten noch Grund zum Jubeln: die konnten den Fairnesspokal mit nach Hause nehmen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
28.08.09
„Tschüss Arena, hallo Vivaro"Bischofsheimer Sozialdemokraten mit neuem Opel-Kleintransporter
Für die Bischofsheimer SPD hieß es kürzlich Abschied nehmen. Abschied vom Opel-Arena, dem Kleintransporter, der die Genossinnen und Genossen in den vergangenen Jahren treu bei Wind und Wetter begleitet hat.Tausende und abertausende Kilometer leistete das grundsolide Gefährt ab. Nicht nur bei Wahlkämpfen in Bischofsheim, sondern auch als treuer Weggefährte bei den Rundfahrten der von Thomas Will ins Leben gerufenen „Euroradler" quer durch Europa. Doch die Sozialdemokraten fanden schnell Ersatz. Ein Vivaro-Transporter, ebenfalls von Opel, wird die demnächst auf den Bischofsheimer Straßen im Dienste der SPD zu sehen sein. Die Übergabe des Wagens nutzte man, um auf dem Hof des Bischofsheimer Auto-Haus Riedl ein kleines aber feines „Opel-Fest" zu feiern. „Seit fast einem Jahr wies uns der Arena regelmäßig mit kleineren Reparaturfällen darauf hin, dass er gerne auf sein Altenteil geschickt würde. Als er dann auf der letzten Euroradler-Fahrt hoch im europäischen Norden von einer Windböe umgeworfen wurde, war die Zeit zum Abschied nehmen gekommen", so der Bischofsheimer SPD-Vorsitzende Gunther Schneider, der rund 70 Gäste zu dem Opel-Fest begrüßen durfte, darunter auch die Stadtverordnetenvorsitzende der Opelstadt Rüsselsheim, Renate Meixner-Römer. Schneider sagte weiter: „Schnell entschieden wir, uns einen neuen Transporter zu zulegen. Da die Opel-Qualität uns durch die Erfahrungen mit dem Arena überzeugte, aber auch weil wir unseren kleinen Beitrag zur Solidarität mit Opel leisten wollten, war die Anschaffung eines für uns keine Frage"
Auch der Erste Kreisbeigeordnete und SPD-Kandidat für die Landratswahl 2010, Thomas Will, war als echter Bischofsheimer selbstverständlich auf dem Fest zugegen. Will hob ebenfalls die Bemühungen der Kreises und dessen Solidarität für die Arbeitnehmer von Opel hervor. Ehrengast der Feier war der stellvertretende Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Klein, der trotz eines Urlaubstages nach Bischofsheim gekommen war. Nur einen Tag zuvor signalisierte General Motors aus Detroit, dass Opel vielleicht doch nicht verkauft würde. Daher wurde Peter Klein natürlich gerade auf diese Vorgänge befragt. Er machte deutlich, dass die Entscheidung zu Opel letztlich in den USA getroffen werde. Diese unsichere Situation sei eine große Belastung für die Mitarbeiterinnen, die ständig neue Nachrichten hören und immer nicht wissen, wie es mit Opel weitergeht. Trotzdem forderte Klein die deutsche Politik auf, sich intensiv für eine gute Lösung im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzusetzen. Diesen Ball nahm der ebenfalls anwesende SPD-Bundestagsabgeordnete Gerold Reichenbach auf. Er wies darauf hin, dass die Bundes-SPD und natürlich auch er als Abgeordneter für den Kreis Groß-Gerau sich seit vielen Monaten für Opel einsetzen. Enttäuscht zeigte sich Reichenbach von Wirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU). Dieser habe sich durch sein Zögern unklug verhalten und damit General Motors regelrecht dazu aufgeordert, auf Zeit zu spielen. Damit habe zu Guttenberg massiv gegen die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehandelt. Nach den Worten der Politik ließen die Gäste mit Äppler, Brezel und Spundekäs das Fest an einem sonnigen Spätsommerabend gemütlich ausklingen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
02.08.09
Nicht nur ehren – auch laufenThomas Will nimmt aktiv am „Fischerfestlauf" teil
Eigentlich war es kein Wetter für Langstreckenläufe. Im hessischen Ried zeigte das Thermometer Werte jenseits der 30° Marke und die Sonne brannte von einem strahlend blauen Himmel. Trotzdem machten sich beim traditionellen „Fischerfestlauf" in Gernsheim über 400 Läuferinnen und Läufer auf die zehn Kilometer lange Distanz – vom Rheinstadion in die Stadt – dort vier Runden – und zurück zum Stadion. Die besten der Besten liefen gegen die Uhr – in gut einer halben Stunde hatten sie es geschafft. Viele liefen um wieder anzukommen – nach gut achtzig Minuten hatten auch sie es geschafft. Dazwischen machten sich viele Hobbyläufer an den Start um „gegen sich zu laufen". Jeder hatte seine eigene Marke. Unter 50 Minuten, unter einer Stunde – die persönlichen Ziele waren so individuell wie die Laufshirts und der Laufstil.Pünktlich um 17 Uhr hatte Bundstagsabgeordneter Gerold Reichenbach das Feld auf die Reise geschickt. Mit dabei auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden Gerald Kummer (Riedstadt) und Thomas Schell (Biebesheim) sowie der Sportdezernent des Kreises Groß-Gerau, Thomas Will. Der sollte gegen 19 Uhr eigentlich gemeinsam mit Gerold Reichenbach der Siegerehrung durchführen – aber das war dem sportbegeisterten Fernradfahrer zu wenig. Also: Laufschuhe anziehen, ein gelbe Opel-Solidaritätsshirt überstreifen, Sohn Fabian überzeugen mit dabei zu sein und dann einfach loslaufen. Knapp drei Kilometer liefen Vater und Sohn gemeinsam – 5 Minuten je 1000 Meter – doch dann siegte die Jugend vor der Erfahrung. Die 1000 Meterzeiten von Thomas pendelten sich bei 5.30 Minuten ein, Fabian war gut eine halbe Minute schneller. Dank der guten „Wasserversorgung" an der Strecke, ob per Trinkbecher oder Dusche, hielt sich die Anstrengung der schweißtreibenden Beschäftigung in Grenzen. 54:52 Minuten standen im Ziel auf der Uhr von Thomas Will. Damit hatte er nicht nur das Ziel im Stadion, sondern auch sein eigenes – unter einer Stunde zu bleiben – erreicht. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
28.07.09
Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin
Natürlich starten wir auch in diesem Sommer zu einer Familienradtour. Ziel ist im August die Bundeshauptstadt Berlin. Aber natürlich fahren wir nicht „einfach so“, sondern haben uns ein paar „ganz schöne Brocken“ vorgenommen. Die „Hohe Rhön“ mit dem Fahrradtunnel bei Hofbieber ist ebenso dabei, wie der „Hohe Thüringer Wald“ mit dem Wintersportort Oberhof. An den Tagen danach wird es zwar ein wenig „flacher“, dafür aber um ein paar Kilometer länger. Zugegeben: man kann einfacher und schneller nach Berlin kommen – aber nicht schöner. Den Routenplan gibt es unter "Radtouren". | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
28.06.09
Alternative Ideen leben
Alternative Energiekonzepte standen auf dem Programm eines Besuchs des neuen hessischen SPD-Generalsekretärs Michael Roth im Kreis Groß-Gerau. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und SPD-Kreisvorsitzenden Gerold Reichenbach informierte Roth sich zunächst beim Ersten Kreisbeigeordneten Thomas Will (SPD). Eine Potenzialstudie zeige, dass mittelfristig der gesamte Strombedarf des Kreises durch erneuerbare Energien gedeckt werden könne, meinte Thomas Will. „Hier sind wir auf einem guten Weg, mit Sonnenkraft, Windenergie und Geothermie ist dieses Ziel bereits mittelfristig erreichbar.“ Hier werde die SPD gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner noch in diesem Jahr konkrete Pläne auf den Weg bringen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
24.06.09
Mit dem Fahrrad bis zum Nordkap
Natürlich waren die Euroradler auch in diesem Jahr unterwegs. Vom 20. Mai bis zum 16. Juni ging es von Bischofsheim – über Lübeck, Helsinki und Rovaniemi – bis zum Nordkap. 2.632 Kilometer hatten wir nach 21 Tagen auf dem Fahrrad in den Beinen. Aktuelle Berichte und viele Bilder zu dieser einmaligen Tour finden Sie unter euroradler.de | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
09.05.09
SPD Groß-Gerau: Thomas Will soll Landrat werden
„Lasst uns die Menschen davon überzeugen, dass wir Sozialdemokraten die besseren Zukunftskonzepte haben". Thomas Will, seit sieben Jahren Erster Kreisbeigeordneter des Kreises Groß-Gerau, soll im kommenden Jahr die Nachfolge von Enno Siehr antreten und Landrat werden. Mit 72 zu 44 Stimmen setzte sich der Bischofsheimer gegen seinen Mitbewerber, den Riedstädter Bürgermeister Gerhard Kummer durch. Für Thomas Will sind die Bildungs- und Sozialpolitik, aber auch die Kampf um neue Arbeitsplätze die größte Herausforderung der kommenden Jahre.
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01.04.09
Euroradler starten Einrolltouren
Am 20. Mai ist es soweit. Pünktlich um 6 Uhr in der Früh starten die Euroradler zu ihrer nächsten großen Tour. Ziel ist das Nordkap in Norwegen. Zuvor aber geht es durch den Taunus, Westerwald und das nordhessische Bergland bis zur Weser. Danach durch die Lüneburger Heide nach Lübeck. Die Fähre bringt die Radler aus dem Kreis Groß-Gerau nach Helsinki und von dort aus heißt es nur noch: nordwärts. An manchen Tagen sind es an die 200 Kilometer, die zu radeln sind, bevor das Ziel – der nördlichste Festlandspunkt Europas – winkt. Treffpunkt: Bischofsheim, Hessenring 62 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
01.04.09Neben den lokalen Zeitungen berichtete auch die Frankfurter Neue Presse am 1. April: Gratulation zur Wiederwahl
Kreis Groß-Gerau. Thomas Will strahlt über das ganze Gesicht: Gerade wurde der Erste Kreisbeigeordnete vom Groß-Gerauer Kreistag für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Seine zweite Amtszeit beginnt im Juli. Der Sozialdemokrat erhielt von den 66 anwesenden Kreistagsabgeordneten in geheimer Wahl 38 Stimmen, die vor allem aus dem rot-grünen Lager sowie von den Freien Wähler stammen dürften. 26 Abgeordnete votierten gegen Will, hinzu kamen zwei Enthaltungen.Zuvor hatte der Kreistag gegen einen Antrag der CDU gestimmt, die Wahl von der Tagesordnung der Sitzung abzusetzen und die hauptamtliche Stelle öffentlich auszuschreiben. Nur 25 Abgeordneten stimmten dafür. 41 Abgeordnete votierten dagegen. In der Debatte warb SPD-Fraktionschef Thomas Rahner dafür, Will für eine zweite Amtszeit zu wählen. Der Groß-Gerauer Kreistag habe das Verfahren zur Wiederwahl im Dezember 2008 gestartet. Rahner kritisierte, die Forderung der CDU, die Stelle öffentlich auszuschreiben, sei ein Schaufensterantrag. Die SPD unterstütze klar, dass Will für eine zweite Amtszeit bereit stehe. Er sei kompetent und habe die Ressorts hervorragend geführt: ´Wir sind mit seiner inhaltlichen Arbeit zufrieden.´ CDU-Fraktionschef Günter Schork erklärte, warum nach Auffassung die Union die Wahl abgesetzt und die Stelle öffentlich ausgeschrieben werden sollte. Die Voraussetzungen für ein ordentliches Verfahren seien gut und eine Ausschreibung dauere nur drei Monate. Schork wies darauf hin, dass Thomas Will ohnehin bald Landrat werden wolle: ´Ich hoffe nicht, dass dies eine Vorentscheidung ist, wer der SPD-Kandidat für die Landratswahl 2009 wird.´ Auch wegen seiner politischen Inhalte werde die CDU Will nicht wählen, begründetet Schork. Dieser habe den Links-Kurs der SPD im Land befürwortet und sich damit klar für ein rot-grünes Bündnis unter Duldung der Linkspartei ausgesprochen. Bei der Renovierung der Prälat-Diehl-Schule in Groß-Gerau habe Will die Missstände zunächst beschönigt. Erst ein Jahr später habe er dann plötzlich selbst erkannt, wie wichtig eine Sanierung sei. Rahner widersprach Schork, dass Will sich als Erster Kreisbeigeordneter nicht zu allgemeinpolitischen Themen wie der Koalition im Land äußern dürfe: ´Es ist sein gutes Recht auf Meinungsfreiheit gewesen, dass er dazu etwas gesagt hat.´ Helmut Kinkel (Freie Wähler) lobte die gute Arbeit mit Thomas Will in der früheren Dreier-Koalition. Er habe bei der Sanierung der Grundschule in Groß-Gerau/Dornheim und bei den Problemen an der Martin-Buber-Schule in Groß-Gerau gehandelt. Auch Grünen-Fraktionschefin Christine von Essen lobte Will für seine Politik: ´Wir werden ihn wählen, denn er hat gute Arbeit geleistet.´ Gerd Schulmeyer (Linke) kritisierte ebenfalls, dass die Stelle nicht öffentlich ausgeschrieben werde. ´Es geht für die Koalition nur darum, einen Posten zu behalten.´ Nach seiner Wiederwahl überreichte Landrat Enno Siehr (SPD) dem Ersten Kreisbeigeordneten die Ernennungsurkunde. Darauf findet sich das Versprechen, dass Will ´jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintritt´. Frankfurter Neue Presse / Bernd Diefenbach | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
01.03.09
Thomas Will soll Landrat werdenBischofsheimer SPD dankt Enno Siehr
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28.02.09
Solidarität mit Opel
Zusammen mit zahlreichen Sozialdemokraten aus der Europa-, Bundes- Landes- und Kommunalpolitik zeigte auch der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Will seine Solidarität mit den Beschäftigten bei Opel in Rüsselsheim beim Aktionstag zu dem die Gewerkschaft IG-Metall eingeladen hatte. Vor dem Hintergrund der Krise von General Motors demonstrierten die Redner - unter ihnen Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier, Berthold Huber (IG-Metall-Chef) und natürlich Klaus Franz (Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzender). Für Thomas Will geht es beim Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze auch um das Überleben der Region. „Denn gemeinsam mit den Zulieferfirmen geht es hier um mehr als 100.000 Existenzen", so der stellv. Landrat des Kreises Groß-Gerau, der selbst familiäre Bindungen an die Automobilmarke mit dem Blitz hat. Großvater Georg wurde 1919 Opelaner und arbeitete bis 1967 im M 55, Vater Heinrich begann seine Ausbildung 1949 im Motorenbau und Thomas Will selbst fährt seit seinem ersten C-Kadett kein anderes Fabrikat. Unser Bild zeigt ihn gemeinsam mit dem SPD-Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel und der SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Nancy Faeser – unter mehr als 15.000 Demonstranten.
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25.02.09
Wer streut sich heute noch Asche auf das Haupt?Politischer Aschermittwoch in Bischofsheim
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13.01.2009
Jubelstürme für Franz MünteferingPerspektiven für Opel und Hessen
Standing Ovations zollten mehr als 300 begeisterte Besucher dem Bundesvorsitzenden der SPD, Franz Müntefering, nach seiner Rede in der Rüsselsheimer Stadthalle. Eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen machte „Münte" nicht nur Rüsselsheim und Opel Mut für die bevorstehenden Krisenzeiten, sondern erinnerte auch an die Grundwerte seiner Partei und den wichtigen Politikwechsel in Hessen. Opel sei mit seinen Produkten gut aufgestellt und marktfähig. Die SPD in Hessen stehe für eine andere Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftspolitik. SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hatte zuvor deutlich gemacht, dass der amtierende Ministerpräsident Koch keine Probleme lösen könne, sondern Teil des Problems sei.
Zum Bild: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
09.01.2009
Thomas Will und Minister Banzer im „Inselhof"Interesse an sozialen Fragen
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29.12.2008
Zwischen den Jahren:Gemarkungsrundgänge mit Tradition
„Wir haben genau das richtige Wetter für die traditionellen Gemarkungsrundgänge im Kreis", so Thomas Will am heutigen Sonntagvormittag. Sonnig, trocken und kalt – so war es am Sonntag nicht nur in Biebesheim. Dort aber hatten sich rund 120 Menschen am Feuerwehrhaus getroffen um gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schell (ganz rechts) durch die Gemarkung seiner Gemeinde zu laufen. Mit dabei der Bürgermeister der Nachbargemeinde Büttelborn (dritter von rechts), der für den Südkreis Groß-Gerau ein Landtagsmandat anstrebt. Natürlich gab es in den kommenden drei Stunden genügend Möglichkeiten um über Neubaugebiete, Radwege oder Verkehrsprobleme zu sprechen. Höhepunkt an diesem Tag „zwischen den Jahren" sollte dann ein Besuch bei „Fresenius Medicalcare" sein. Das neue Hochregallager wird in den nächsten Tagen in Betrieb gehen. Dass es an diesem Tag nicht ganz so kalt wurde, dafür sorgten die Marketender der örtlichen SPD mit Glühwein und Schmalzbroten und die Feuerwehr mit einem deftigen Eintopf.
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21.12.2008
Steppen contra KalorienHR4 beim Inselhof in Rüsselsheim
Der Online-Bericht des Hessischen Rundfunks mit mehr Bildern gibt´s hier | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
14.12.2008
Die Roten kommen wiederLandesparteitag der SPD in Alsfeld
Große Geschlossenheit und ein klares Aufbruchsignal – das waren die beiden Signale, die vom Landesparteitag der SPD in Alsfeld ausgingen. Mit 97 Prozent Zustimmung wählten die Delegierten den neuen Spitzenkandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel, nach dessen mitreißender Rede es minutenlange Ovationen gab. „Soziale Sicherheit, Energiewende, neue Arbeitsplätze und eine Schule, die kein Kind zurücklässt" waren die zentralen Botschaften. Auch die Delegierten aus dem Kreis Groß-Gerau – im Bild der Bürgermeister von Büttelborn und Direktkandidat im Südkreis Horst Gölzenleuchter im Gespräch mit Thomas Will und der Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, die ihre politischen Wurzeln im Kreis Groß-Gerau hat.
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14.12.2008
Wir müssen uns noch mehr anstrengenBildung ist unsere Zukunft
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02.11.2008
Erster Kreisbeigeordneter soll im nächsten Jahr zweite Amtszeit antreten: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
13.09.2008
100 Jahre Grundschule TreburBildung ist unsere Zukunft
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11.09.2008
Kelsterbacher Ehrenkerweborsch
Nicht nur in Bischofsheim war am Wochenende Kerb. Auch in Kelsterbach wurde drei Tage lang gefeiert. Festzeltabend am Samstag, Umzug am Sonntag und Giggelschlag am Montag. Über den sonntäglichen Umzug durch das Ober- und Unterdorf – vor mehr als 3.000 begeisterten Zuschauern, schrieb die Frankfurter Neue Presse:„Dort lernten die Zuschauer auch die am Samstag im Festzelt ernannten drei neuen Ehrenkerweborsch Thomas Will, Daniel Iritri und Jens Völker kennen, die an einer Haltestelle pausierten und bei einem Bembel Äppelwoi den Umzug an sich vorbeiziehen ließen. Thomas Will, der als Erster Kreisbeigeordneter die Nähe zu den Menschen gewohnt ist, hatte für die ältere Herrschaften einen Handschlag und ein herzliches Wort parat, das bei den kühlen Temperaturen für Wärme durch Menschlichkeit sorgte.“ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
31.08.2008
Heinz-Will-Gedächtnisturnier in Bischofsheim14 Teams beim Freizeitturnier der SPD
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22.08.2008
Sportlich zu Schule und Schloss
Nur knapp zwei Kilometer liegen in Groß-Gerau die Martin-Buber-Schule und das Schloss Dornberg auseinander. So war es auch weniger tragisch, dass sich pünktlich zur Radtour von Dr. Carmen Everts der Regen eingestellt hatte. An der Gesamtschule, die zur Zeit eine Photovoltaikanlage erhält, begrüßte Schulleiter Heiner Friedrich die Landtagsabgeordnete und den Schuldezernenten Thomas Will, der mit weiteren SPD-Abgeordneten die Gruppe begleite. Friedrich und Will waren sich einig, dass in Wiesbaden ein Politikwechsel erfolgen müsse, damit Projekte wie Ganztagsschule und kostenfreies Mittagessen endlich für alle Kinder umgesetzt werden können. Sie appellierten an die SPD-Abgeordnete alles dafür zu tun.An der zweiten Station des Nachmittages, dem Schloss Dornberg, erläutete Thomas Will die Einbindung der „Wiege des Kreises“ in die Regionalparkroute. Mit den Bauarbeiten könne schon in diesem Herbst begonnen werden. Damit sei eine Radwegeverbindung vom Vogelsberg bis in den südlichen Odenwald möglich. Von Groß-Gerau aus führte die Radtour nach Büttelborn zum neuen Fitnessstudio der Sport- und Kulturvereinigung. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
10.08.2008
Sommercafe am Inselhof eröffnet
Seit 20 Jahren ist der Inselhof in Rüsselsheim-Königstädten das zu Hause für vierzig geistig behinderte Menschen. Vor drei Jahren wurde Thomas Will, als Nachfolger des verstorbenen ehemaligen Rüsselsheimer Oberbürgermeisters Dr. Storsberg zum Vorsitzenden des Trägervereins gewählt. Über die Sommerferien haben viele fleißige Hände mitgeholfen vor dem Inselhof einen Pavillon zu errichten. Dort gibt es jetzt sonntags frisch gebrühten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Verantwortlich dafür zeichnet der neu gegründete Förderverein mit Helmut Albert an der Spitze. Am Sonntagnachmittag konnte die Eröffnung gefeiert werden. Thomas Will bedankte sich bei allen Helfern, Mitarbeitern und Bewohnern des Inselhofes für ihr Engagement. Mehr als fünfzig Gäste waren der Einladung gefolgt, darunter auch Bundestagsabgeordneter Gerold Reichenbach (Trebur). Auch an den kommenden Sonntagen wird es ab 14 Uhr am Inselhof Kaffee und Kuchen geben. Der Erlös ist für Anschaffungen in der Wohnstätte bestimmt.
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07.08.2008
Ratsstube wird Ausbildungsrestaurant
In Bischofsheim wird die altehrwürdige „Ratstube“ zu einem Ausbildungsrestaurant. Der Ausbildungsverbund „Metall“, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten um die Ausbildung benachteiligter Jugendlicher kümmert hat die Gaststätte übernommen und mit viel Engagement – in Kooperation mit der Gemeinde Bischofsheim – umgebaut und renoviert. Gemeinsam mit Mitgliedern der örtlichen SPD haben Landtagsabgeordnete Renate Meixner-Römer und Thomas Will jetzt das Restaurant besucht. Sie waren von den Ideen (und der Speisekarte) begeistert. Der Jugend- und Sozialdezernent des Kreises Groß-Gerau hofft, dass „seine Bischemer“ jetzt das neue kulinarische Angebot annehmen und so die Initiative zu einer Erfolgsstory machen.
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27.07.2008
Zukunft und Vergangenheit
Seit vielen Jahren lädt Gerold Reichenbach zu seiner „Historytour" ein und zeit während der Sommerwochen mehr oder weniger bekannte historische Orte im Kreis Groß-Gerau. Diesmal führte sein Weg zu einem sehr bekannten Ort, der Rüsselsheimer Festung: Tanja Hildenbeutel führte Teil des Museums und spannte einen Bogen über die Entwicklung des Opel-Werks von der Nähmaschinen-Produktion bis zum Lutzmann. 1859 habe der junge Adam Opel in Paris zwei große Nähmaschinen-Fabriken und damit eine neue, modernere Welt kennen gelernt. Vier Jahre danach fertigte er in seiner ersten eigenen Werkstatt auf dem heutigen Löwenplatz Nähmaschinen an. Später erwarb er Grundstücke am damaligen Stadtrand, um eine Firma weit größeren Ausmaßes zu eröffnen. Welche Spuren die Industrialisierung hinterließ, zeigt eine Fotowand im Museum: Der Stolz der Handwerker auf ihr Gewerbe spiegelte sich noch 1876 in ihrer Körperhaltung wider. Zwei Aufnahmen aus dem Jahr 1902, etwa eine Generation später, dagegen lassen an den Begriff „Arbeitssoldaten" denken, erklärte Hildenbeutel. Danach führte der Weg die Sozialdemokraten, mit dabei der Erste Beigeordnete des Kreises Groß-Gerau Thomas Will und Oberbürgermeister Stefan Gieltowski auf die Wall-Anlage der Festung. Von dort könne man bis nach Mainz blicken, erklärte Oberbürgermeister Stefan Gieltowski. Er fasste die Geschichte des Bauwerks von 1399 bis heute zusammen: Einst als „festes Haus" entstanden, sei es von 1480 bis 1540 zur vierflügeligen, militärischen Festungsanlage ausgebaut worden. Nach 1945 diente das Gelände den Kindern als Abenteuerspielplatz, heute finden hier städtische Ferienspiele statt. Die letzte Station führte an den Main, wo einst Kettendampfer namens „Moa-Kuh" entlangfuhren. Von Aschaffenburg bis Bamberg hatten sich ab 1886 diese Schiffe, die von einer Dampfmaschine angetrieben wurden, an einer Kette stromaufwärts gezogen. Der Klang der Schiffssirene habe dem Muhen von Kühen geähnelt und so der „Moa-Kuh" zu ihrem Spitznamen verholfen.
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01.08.2008
Ja sind denn schon wieder Wahlen?stampes-Präsentation am Bahnhof
Für reichlich Verwirrung sorgten am frühen Freitagvormittag die Bischofsheimer Sozialdemokraten. Pünktlich um 6°° Uhr traf man sich vor dem Bahnhof, um die ersten Pendler mit einem saftigen Apfel „in den Tag zu schicken“. Thomas Will, Andre Rüggeberg, Christian Hirsch und Gunther Schneider (v.l.n.r.) hatten aber noch mehr anzubieten. Der 1. August war das Erscheinungsdatum des 73ten „stampes“, des SPD-Magazins, das seit nunmehr 18 Jahren regelmäßig in der Mainspitzgemeinde erscheint. Am ersten Augustwochenende wird es wieder in allen Briefkästen des Ortes zu finden sein. Die Bischofsheimer, die am Freitag zwischen 6 und 7.30 Uhr zum Bahnhof kamen, konnten ihr Exemplar bereits ein paar Stunden früher „ergattern“. Trotzdem gab es oft ungläubige Blicke und Fragen: „Ja sind denn schon wieder Wahlen?“ oder „Hab' ich da etwas verpasst?“ bis hin zu „Sammelt ihr Unterschriften für den Clement?“. Mit einem leichten Schmunzeln und vielen guten Wünschen für den Tag gab es natürlich auch immer gleich die richtige Antwort. Nach knapp 90 Minuten waren die 150 Äpfel und „stampes“ verteilt und so für eine interessante Morgenlektüre in der S-Bahn gesorgt. Eine Frage müssten die „Vier von Bahnhof“ aber abschlägig beantworten: „Steht ihr jetzt jeden Freitag hier?“.
Übrigens: den „stampes“ gibt es auch online unter spd-bischofsheim.de
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27.07.2008
Auf den Spuren des Regionalparks
Vom Rheingau bis (fast) nach Aschaffenburg, vom Vogelsberg bin in das Ried erstreckt sich der Regionalpark Frankfurt Rhein-Main – und selbstverständlich sind auch die Gemeinden in Kreis Groß-Gerau mit dabei. Richard von Neumann, Bürgermeister von Ginsheim-Gustavsburg hat jetzt im Rahmen einer kleinen Radtour auf die Sehenswürdigkeiten in seiner Gemeinde aufmerksam gemacht. Mit dabei: Gerald Kummer, Bürgermeister in Riedstadt und der Erste Kreisbeigeordnete Thomas Will, der dem Aufsichtsrat der Regionalparkdachgesellschaft angehört. Er betonte bei der dreistündigen Radtour in der Mainspitze, dass ihm die Vernetzung der Radwege in der Region, die einheitliche Beschilderung und die gute Pflege der Wege besonders am Herzen liege. In den kommenden Jahren könne der Regionalpark dazu beitragen die Identität der ganzen Region positiv zu prägen. Mehr Informationen unter: Regionalpark-Rheimain.de
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12.05.2008
Radtouren auch 2008
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25.06.2007
Gegen den Westwind bis nach Metz
Die Mainspitze zu verlassen stellt für Radfahrer immer ein kleines Problem dar. Trotz guter Radwegeverbindungen machen es die Ampelanlagen und Straßenquerungen schwer einen „guten Schnitt“ zu fahren. So war es auch bei unserer Radtour 2007, die uns bis nach Lothringen führen sollte. Das Industriegebiet in Gustavsburg, die Eisenbahnbrücke und dann die „Rheinkilometer“ auf der Mainzer Seite, bis zur Schiersteiner Brücke zählen sicher nicht zu den Highlights der Tour. Bis Bingen lässt es sich dann durchaus schöner „rollen“ und ab der Nahemündung wird die Strecke stellenweise sichtlich attraktiver.In der letzten Juliwoche machte uns an allen drei Tagen der Westwind zu schaffen. Je freier die Landschaft, um so kräftiger der Wind. Trotzdem erreichten wir am ersten Tag nach knapp fünf Stunden Fahrzeit unser Ziel in Duchroth. 77 Kilometer für einen halben Tag können sich sehen lassen. Das Gasthaus Birkenhof, am oberen Ende des Ortes ist für eine „Zwischenübernachtung“ eine gute Adresse. Ein kräftiges Steak am Abend, dazu ein Glas Wein aus eigener Produktion und ein gutes Frühstück am kommenden Tag sind eine gute Grundlage für weitere Nahekilometer. Bergab nach Bad Sobernheim und auf Radwegen weiter – bis Idar-Oberstein – gemächlich, dann durchaus sportlich ambitioniert, da der gleichnamige Radweg ab und zu „kleine Abstecher in das Gelände macht“, prägten das Streckenprofil des nächsten Tages. Die Höhenmeter beim abendlichen Blick auf den Tacho bestätigten dies eindrucksvoll. Zum abendlichen Entspannen lädt das Schwimmbad in Oberthal ein. Dort gibt es wirklich Platz im Wasser und es macht Spaß die Muskeln zu entspannen. Spaß machte uns auch der Aufenthalt in der Momberg-Stube. Große Zimmer mit Balkon, ein gutes Abendessen – von hier aus kann man auch mal ein paar Rundfahrten durch das nördliche Saarland unternehmen. Der Abschlusstag führte uns von Oberthal nach Metz. Wieder knapp 100 Kilometer und wieder starker Westwind. Insgesamt aber eine schöne und lohnende Tour für 2 ½ bis 3 Tage, die neben bekannten Radwegen an Rhein und Nahe auch und unbekannten (und schönen) Seiten des Saarlandes streift.
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25.06.2007
AusrolltourenJuli bis Oktober 2007Bis zum 23. Oktober stehen die Ausrolltouren der „Euroradler" fest. Hier die Termine für die kommenden Wochen:
Treffpunkt ist immer um 18:00, Hessenring 62 in Bischofsheim | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
25.06.2007
Sizilienabend in Bischofsheim„Kulturell-kulinarisches Nachtreffen"Samstag, 11. August 2007, um 19°° Uhr, Hessenring 62 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
25.06.2007
„Wildwochenende im Spessart"
Los geht es am: Freitag, 26. Oktober – 8°° Uhr Wir starten im Hessenring (ohne Gepäck!) und fahren (auf bekannten Wegen) durch den Rodgau bis nach Großwallstadt am Main. Jetzt geht es auf die andere Mainseite – wo nach 75 „flachen" Kilometern die Hügel des Spessart auf uns warten. Ziel ist der Oberschnorrhof, berhalb des Dammbachtals, wo man uns zum Nachmittagskaffee erwartet. Jetzt gibt es die Möglichkeit (immerhin haben wir 105 bis 110 Kilometer in den Beinen) bei einer kleinen Wanderung im herbstlichen Spessart oder in der Hotelsauna zu entspannen. Ab 19.30 Uhr wartet dann ein erster kulinarischer Hochgenuss auf uns. Samstag, 27. Oktober Nach dem Frühstücksbuffet gibt es viele „Varianten", die auch vom Wetter abhängig sind. Natürlich ist das Schloss Mespelbrunn eine Option, aber auch die Stadt Wertheim am Main wartet mit der Burg, dem historischen Museum ……. auf uns. Per Fahrrad oder mit dem „Arena" können diese Touren dann ganz individuell (mehr sportlich oder mehr kulturell) gestaltet werden. Gegen 15.30 Uhr sind wir dann wieder in unserem Hotel (die Sauna wartet) wo ab 19°° Uhr ein erstklassiges Wildmenue auf uns wartet. Sonntag, 28. Oktober Mit dem Frühstück endet unser Aufenthalt im Spessart und es geht zurück in die Mainspitze.
Wer mitfahren möchte, melde sich bitte mit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
16.05.2007
Die Radler sind auf TourFernfahrt: Radfahrer steuern Sizilien an – 2500 Kilometer in knapp drei WochenBericht aus dem Rüsselsheimer Echo vom 16.Mai 20067
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01.05.2007
Familienradtour nach Metz
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06.04.2007
Roadbook „Sizilien“ fertigBericht aus dem Rüsselsheimer Echo vom 21.Oktober 2006
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